2. Workshop @ MCC Halle Münsterland

Der zweite Workshop des Greener Arena Networks fand am 4. April 2014 in Münster statt.

Ziele des Workshops
Im Rahmen des 1. Workshops im Dezember 2013, sowie nachfolgend in weiteren Gesprächen wurden bereits wichtige Themen identifiziert. Diese sollten nun im 2. Workshop vertieft und konkretisiert werden. Folgende Themenbereiche wurden explizit adressiert:

  • Wie kann der Austausch von Best Practice konkret aussehen?
  • Wie lassen sich Mitarbeiter, Partner und Dienstleister zu umweltschonendem Verhaltem motivieren?
  • Welche Organisationsform ist für ein Greener Arena Network sinnvoll? Welche Trägerstruktur braucht es und welche Form der Beteiligung. Welche nächsten Schritte sind zu gehen?


Teilnehmer:

Die vollständige Teilnehmerliste findet sich hier als PDF

Agenda:
Die vollständige Agenda findet sich hier als PDF

Ergebnisse:

Zu 1) Austausch von Best Practice

Die zentralen Punkte der Diskussion werden nachfolgend als Forderungen zusammengefasst.

Forderungen an eine Wissensdatenbank:

  • Konkrete Beispiele, klar und einfach verständlich.
  • Datenbank sollte auf der Website des Greener Arena Networks integriert werden.
  • Die Datenbank sollte technischen Leitern als Argumentationshilfe beim Gespräch mit der Geschäftsführung dienen. Daher sollte sie einfach verständlich sein.
  • Ein gewisser Detailgrad ist dennoch für technische Leiter wichtig.
  • Gute Technikanbieter sollten integriert werden.
  • Es sollte die Möglichkeit gegeben eigene Beiträge einfach zu integrieren.
  • Potentiale zur Kostenreduktion durch Energieeffizienzmaßnahmen sollten klar dargestellt werden.
  • Neben Best Practice Fällen zu innovativen technischen Lösungen, sollten auch Fälle zu Verhaltensänderung (Motivation von Mitarbeitern, Dienstleistern, usw.) Eingang in die Datenbank finden.
  • Herausforderung: Datenbank darf nicht zum Datenfriedhof werden.


Zu 2) Motivation zu umweltschonendem Verhalten

  • Sowohl die Kommunikation nach innen zu den eigenen Mitarbeitern, sowie die Kommunikation nach außen zu Dienstleistern ist im Hinblick auf Einsparpotentiale durch Verhaltensänderungen sehr wichtig.
  • Es wurden verschiedene Instrumente für die interne Kommunikation angeregt und diskutiert (Fortbildungen, Bildung von Green Teams, Wettbewerbe, Erinnerungsaufkleber)
  • Ebenso wurden Anreizesysteme für Dienstleister diskutiert (Genauere Abrechnung, Auszeichnungen)
  • Generell sollte verstärkt Lobbyarbeit gegenüber Veranstaltern betrieben werden. Dies kann eine wesentliche Rolle des Netzwerkes sein.


Zu 3) Organisationsform des Greener Arena Networks

Die Struktur des Netzwerkes sieht drei wesentliche Säulen vor:

  1. Plattformträgerschaft durch die Green Music Initiative und die EnergieAgentur.NRW
  2. Netzwerkpartner: Arenen und Hallen, die über eine Mitgliedschaft Partner des Netzwerkes werden.
  3. Strategische Partner: Kooperationspartner zur Etablierung des Themas „Greener Arena“

 

Die EnergieAgentur.NRW leistet in 2013 und 2014 eine Anschubfinanzierung zum strukturellen Aufbau. Das Netzwerk soll zukünftig finanziell im Wesentlichen durch die Netzwerkpartner (Hallen & Arenen) getragen werden. Es wurden mögliche Mitgliedsbeiträge diskutiert.
Bei den Teilnehmern herrschte schlussendlich Konsens, dass die Mitgliedschaft im Netzwerk und damit auch die finanzielle Beteiligung erst intern, insbesondere mit der Geschäftsführung und dem Marketing diskutiert werden muss.

Nächste Schritte:

  • Erstellung eines Beteiligungsangebotes für Hallen/Arenen
  • Green Music BBQ 2014: Networking-Event im Rahmen der c/o pop 2014 (20-24.August)
  • Gemeinsamer Workshop von Veranstaltern, Bookern, sowie Vertretern von Arenen und Hallen im Rahmen der Berlin Music Week 2014 (03-07. September).